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Dem Ruf zur Freiheit folgen
von Katharine Siegling

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

[Die Bibel: Galaterbrief, Kapitel 5, Vers 1]

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als ich den Eisernen Vorhang hinter mir ließ mit einem Traum in meinem Herzen:
Ein Leben in Freiheit zu leben, wo die Würde des Menschen geachtet wird.

Es kostete mich einen hohen Preis diesen Schritt zu wagen, denn die Freiheit war, ist und bleibt ein teurer Schatz. Nicht jeder ist bereit, diesen Preis zu bezahlen.

Wir sind überzeugt davon, dass die echte Demokratie die beste politische Regierungsform einer Gesellschaft ist. Wir sind ebenso davon überzeugt, dass diese Demokratie nicht nur eine Theorie bleiben darf, sondern in allen Lebensbereichen auch praktisch durchsetzbar sein muss. Als Bürger dieses Landes haben wir nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte, die gewahrt werden müssen.

Es geht hier um Tausende und Abertausende Bürger dieses Landes, die in ihren Rechten und ihrer Würde beschnitten werden, die systematisch diskriminiert und isoliert werden.

Wenn sie selbst noch nicht erlebt haben, wie zum Beispiel Sektenbeauftragte durch hinterhältiges intrigieren Familien spalten, wie Eltern in Zu­sammenarbeit mit diesen Kirchenfunktio­nären ihre Kinder enterben, wie Eltern die Privat- und Intimsphäre ihrer eigenen erwachsenen Kinder und Enkelkinder den Kirchen und Medien gegenüber denunzieren, wenn sie nicht erlebt haben, wie Ehemänner ihre eigenen Frauen aus­sperren oder niederschlagen, bloß weil sie anders glauben als es die Amtskirche vor­schreibt, wenn sie von den Medien nicht im Stil der Nazi-Presse gejagt, bedrängt und verleumdet wurden, dann sollten sie nicht richten, denn morgen könnte es sie selbst treffen...

Es ist eine traurige Tatsache, dass die Diskriminierung und das Denunziantentum in unserem Land zur Lebensgewohnheit vieler Deutscher geworden ist. Nichts wäre wichtiger in unserem Land, als die leidenschaftliche Bemühung diese Krankheit zu besiegen.

Jahrzehntelang sind Menschen, die eben Freidenker waren, unterdrückt, entrechtet, entwürdigt, isoliert und von Angst gelähmt worden, wohlgemerkt in unserem Land, das sich so gerne nach außen „demokratisch“ gibt.

Wir haben keine Angst!

Wir besitzen die moralische Kühnheit, unsere von Gott gegebenen Rechte, für die sich unsere Verfassung verbürgt, einzufordern. Wir setzen uns leidenschaftlich gerne für Freiheit, Menschenrechte und Gerechtigkeit ein. War es denn nicht Jesus, der die

„Gerechtigkeit geliebt und die Ungerechtigkeit gehasst hat?“

[Die Bibel: Hebräerbrief, Kapitel 1, Vers 9]

War es denn nicht so, dass die Nichtunterwerfung Jesu dem Bösen gegenüber die Kreuzigung heraufbeschwor? Oh doch! Ist es denn nicht so, dass Gott den Menschen so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn Jesus gab, damit der Mensch aus dem Tod zum Leben erweckt wird? Ist es denn nicht so, dass die religiösen Heuchler in Zusammenarbeit mit den korrupten Politikern Jesus ans Kreuz brachten? Oh doch! Ist es nicht so, dass Jesus die Wahrheit und die Gerechtigkeit ist? Oh doch!

Wenn das alles stimmt, wieso findet dann der gelebte Glaube an Jesus Christus keinen Platz in unserem Land? Wieso feiert man in einem „christlichen“ Land Seinen „Geburtstag“ und spottet gleichzeitig über die Realität Seines Namens?

Erzähl' mir nichts von der Echtheit deiner Buße und „Bekehrung“ zu Jesus, wenn die Frucht deines Herzens ein Judas ist.

Wir setzen uns ein für Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit. Diesen Einsatz bringen wir von ganzem Herzen.

  • Wir erkennen den Machtanspruch der Amtskirchen nicht an. Jeder, der an die Integrität und Wahrhaftigkeit der Bibel glaubt und auch die Theologie und Struktur der Amtskirchen kennt, kommt mit gesundem Menschenverstand unausweichlich zu der Erkenntnis, dass die Amtskirchen nichts anderes als ein heidnischer, religiöser Apparat sind, der seine Herrschaftsansprüche auf Irrlehre und Geldgier gegründet hat.
     
  • Wir befürworten eine Trennung von Staat und Kirche.
     
  • Wir widerstehen dem arroganten Monopolanspruch der Amtskirchen sowie deren entarteten Organisationen.
     
  • Wir widerstehen dem Hochmut der kirchlichen Sektenbeauftragten und deren Netzen von Denunzianten.

Diese Unterdrücker missbrauchen ihre Positionen, weil sie ihre Herrschaft, die am zerbröckeln ist, nicht verlieren wollen.
Der Unterdrücker wird niemals freiwillig seine Beute freigeben: Den Menschen. Seine Waffen sind Hass, Bitterkeit, Verachtung, Lüge, Täuschung, Rufmord. Manchmal gelingt es ihm - wenn auch plump - sich zu tarnen.

Wir haben uns für die Freiheit entschieden: Frei zu sein vom traditionellen Joch der reli­giösen Unterdrückung durch die Amtskirchen. Wir haben das Recht als Bürger dieses Landes in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben und diese mitzugestalten.

Wir erwarten, dass uns der demokratische Staat das gibt, wozu er sich verpflichtet hat: Die Gewährleistung unserer Grundrechte.

Wir glauben an einen Tag, an dem eine neue Generation neue Chancen und neue Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung hat, denn zur Freiheit hat uns Christus befreit

„zur Freiheit hat uns Christus befreit.“

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Präambel

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Vom 23. Mai 1949

Verfassung des Freistaates Bayern
Präambel

Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.

Vom 2. Dezember 1946